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»Der Zuschauer darf seine Regierung
wählen, also auch sein Fernsehprogramm. Ich wundere mich auch
hin und wieder über die Wahl, aber der Wurm muss dem Fisch
schmecken und nicht dem Angler.« (1990)
»Im Seichten kann man nicht
ertrinken« (1991)
»Die elitär-intellektuelle Verachtung der
Massenkultur, die ist undemokratisch.« (1992)
»Wer dem Trend nachläuft, sieht nur seinen
Hintern.« (1994)
»Im deutschen Fernsehen haben wir so viel Softporno, die
Unterschiede erkennen doch nur noch die Juristen. Und, meine
Güte, so lange keine neuen Organe entdeckt werden, ist der
Handlungsablauf vorgegeben und wird damit langweiliger.«
(Tagesspiegel, 15.04.2002)
»Es ist schade, dass die Kirch-Gruppe mit einem Rutsch in
ausländische Hand gelangt ist – dabei
können deutsche TV-Firmen in den USA rechtlich keinen einzigen
Sender kaufen. Der Ausverkauf der größten
Fernsehgruppe Deutschlands ist ein riesiges Problem.«
(Süddeutsche Zeitung, 14.02.2004)
»Ich bin zwar unmusikalisch und kann nicht malen, aber dieses
Gefühl für das, was ankommt, hab’ ich.
»Hinter Gittern« – hat daran jemals
jemand geglaubt? Ich habe es. Skispringen – an der Sportart
war ich seit 1992 dran.«
»'Gute Zeiten, schlechte Zeiten', das hat ein dreiviertel
Jahr auf der Nulllinie herumgekrebst, alle haben das schon abschreiben
wollen. Und heute liefert es einen wesentlichen Teil des Einkommens bei
RTL.«
(Tagesspiegel, 15.04.2002)
»Eigentlich sind alle Neuerungen der letzten 20 Jahre bei RTL
gelaufen. Im Einzelnen würde ich nennen: Dass Fernsehen 24
Stunden läuft – es gibt das Testbild nicht mehr. Die
Form der Nachrichtengebung – da hat sogar die Tagesschau
gelernt. Das Frühstücksfernsehen. Die Abschaffung der
Ansagerinnen. Die Daily Soap. RTL hat den Zuschauer entdeckt. Das
Fernsehen ist menschlicher geworden.«
(Süddeutsche Zeitung, 14./15.2.04)
»Das Nachfragefernsehen hat eine große Zukunft.
Aber dafür brauche ich keinen Mittler mehr, der sich zwischen
Produzenten und Verteiler schiebt. Das können Kabel- und
Satellitenanbieter auch selber mit den Produzenten ausmachen.«
(Handelsblatt, 16.06.2004)
»Das ganze Fernsehen besteht aus Kopieren. Kopieren ist die
höchste Kunst des Fernsehens. Aber: Man muss aufpassen, das es
in den Zuschauerkreis passt. Man sollte mehr auf Europa schauen als auf
die USA.«
(Tagesspiegel, 14.10.2004)
»In 40 Jahren wird das Fernsehen die Tapete der Gegenwart
sein. Dank der neuen Technik kaufen wir uns die Fernseher bald im
Baumarkt – in der Abteilung für
Wandgestaltung.«
(Express, 23. 11. 2004)
»Die Rundfunkanstalten waren früher
Behörden zur Weiterbildung der Untertanen, heute reagieren sie
auf die Informationsanforderungen der Zuschauer mit einem
großen Angebot an Filmen, Serien und
Dokumentationen«
(tv.direkt 1/05)
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